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Die MILCH macht's:
RAUBMORDDer Konsum von Kuhmilch - ob als Getränk oder als sog. Milchprodukt, wie z.B. Käse, Butter, Sahne und Joghurt - wird in unserer Gesellschaft als etwas natürliches ausgegeben. Diese Vorstellung ist so weit verbreitet, dass nicht wenige Menschen den Zusammenhang zwischen Schwangerschaft, Geburt und Milch so sehr ausgeblendet haben, dass sie tatsächlich der Ansicht sind, eine Kuh würde automatisch Milch geben: Doch die Voraussetzung der Milchbildung ist, dass eine Kuh schwanger gewesen ist und ein Kalb geboren hat. Kühe bilden Milch als Nahrung für ihre Kinder und nicht etwa, um von Menschen gemolken zu werden und sie mit Milch zu versorgen. Was wird den geraubten Rinderbabies angetan?
Ein Teil der Töchter der "Milchkühe" ist als nächste Generation von Sklavinnen für die Milchwirtschaft vorgesehen. Die übrigen Kälber werden (häufig bis zur 8. Lebenswoche in kleinen Einzelboxen gefangen) gemästet und umgebracht; im Alter von 4-6 Monaten, um ihre Körperteile als "Kalbfleisch", mit 1-2 Jahren, um diese als "Rindfleisch" zu verkaufen. Das Kolostrum, die speziell zusammengesetzte Milch für die ersten Lebenstage, wird den Kälbern noch gegeben. Nur wenige Kälber - zumeist die in "Bio-Betrieben" gehaltenen - bekommen danach Milch, die direkt gemolken wurde. Üblicherweise erhalten sie einen sog. Milchaustauscher, einige werden zu sog. Ammenkühen gesteckt. Und was passiert ihren Müttern? Der Kinderraub erfolgt, um eine optimale Ausbeute an Milch zu erzielen und um die Nutzung der Milch für den Menschen zu ermöglichen. Nun gibt eine Kuh keine Milch mehr, sondern das Melken ist etwas, was ihr 2-3mal am Tag angetan wird. Ihr Kalb würde weitaus häufiger am Tag kleinere Mengen an Milch saugen. Eine "Milchkuh" würde schon von daher nicht solche riesigen belastenden Mengen an Milch mit sich rumschleppen. Sie wird - durch Zucht, Fütterungsregime, buchstäbliches Leermelken - dazu genötigt, 10mal soviel Milch zu bilden, wie ihr Kind benötigen würde, was häufig mit schweren gesundheitlichen Folgen einhergeht. Die Milch macht's:
Das Trinken von Milch (auch der von anderen Arten, wie z.B. Schafsmilch, Ziegenmilch) bzw. der Konsum von "Milchprodukten" beinhaltet zwar nicht unmittelbar, wie der Verzehr von "Fleisch", den Mord eines nichtmenschlichen Individuums, aber dennoch ist die zur Ware gemachte Milch stets mit Mord verbunden. Die Milchindustrie ist untrennbar mit der "Fleischindustrie" verbunden. Auch von VegetarierInnen wird gerne verdrängt, dass die Milch zwar äußerlich nach wie vor weiß ist, sie aber tatsächlich, zur Ware gemacht, blutrot von den Opfern des Milchkonsums ist. Auch darin unterscheidet sich die - von TierschützerInnen angepriesene - sog. Bio-Milch nicht von der übrigen geraubten Milch: Jeder Tropfen Milch, den eine Kuh für ihr Kind bildet, steht nur ihrem Nachwuchs zu. Jeder Tropfen Milch, der über das hinausgeht, was eine Kuh für ihr Kind bilden würde, und von Menschen herausgepreßt wird, ist ein Raubbau an ihrem Körper. Kein Mensch ist für seine/ihre Ernährung darauf angewiesen, Milch und sog. Milchprodukte zu konsumieren [als Babies werden wir von unseren Müttern selbst mit (Menschen-)Milch versorgt], wie es uns u.a. die Milchindustrie weismachen will. Mit jedem Schluck Milch, mit jedem Stück Milchschokolade, mit jedem Käsebrötchen, ... wird Rindern konkret Gewalt angetan, wird ein System aufrechterhalten, in dem Kühe als Wesen im Dienste der Menschheit angesehen werden. Die Benennung von nichtmenschlichen Tieren als Milchkuh, Mastkalb, aber auch z.B. als Legehenne oder Schlachtgeflügel - also nach Ausbeutungskriterien - ist ein Ausdruck der Ideologie des Speziesismus. Demgemäß wird es als unser Recht angesehen, die anderen tierlichen Spezies zu (be)nutzen, sie auszubeuten und umzubringen. Sie gelten als unser Eigentum. Vegan zu leben ist die Konsequenz daraus, nichtmenschliche Tiere zu respektieren, ihnen nicht als "Nutztier", "Schlachtvieh", ... gegenüberzutreten, sie nicht als z.B. Nahrung, NahrungsmittellieferantInnen, Kleidung oder Forschungsobjekte zu betrachten, sondern als Individuen, die vom Eigentumsstatus zu befreien sind. Veganismus ist die Grundlage dafür, mit dem Speziesismus zu brechen. alle Farbfotos: soylent network Zurück zur Übersicht der Flugblätter |