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In Trauer und in Wut ...
Die "PelzhändlerInnen" reden über den Profit, den sie auf Kosten des Lebens von Nerzen, Füchsen, Chinchillas und Millionen anderer fühlender Lebewesen machen (können). Sie reden über den Glanz, das Wohlgefühl, die Geborgenheit, die Nähe, die Wärme und die Lebensfreude von "Pelzen".
Sie reden nicht über den Glanz in den Augen der Millionen einzigartigen (bezaubernden) Individuen, die für die "Pelzmode" in Fallen gefangen bzw. in Käfige eingesperrt werden!
Sie reden nicht über das Gefühl, welches die Tiere empfinden, die eingequetscht in einer Falle feststecken, reden nicht über die Gefühle der Tiere, die in jeder Faser und in jedem Moment ihres Seins leidvoll spüren, daß es nicht ihr Leben(ssinn) sein kann, in einem Käfig eingesperrt zu sein.
Sie reden über die Geborgenheit, den sie über die Nähe zum Tod beziehen und liefern wollen. Es ist die Geborgenheit des Profits, der Macht und des Mords - es die Geborgenheit von (den im wahren Sinn des Wortes) Asozialen!
Sie reden nicht darüber, daß die Tiere, die für ihren blutigen Todeshandel umgebracht wurden, ihre Wärme gerne mit anderen Individuen geteilt hätten. Doch entweder wurden sie ihren FreundInnen und Familien entrissen, oder durch die aufgezwungene Nähe in kleinen Käfigen wurde selbst der Kontakt zu ArtgenossInnen häufig zu einer schmerzhaften und leidvollen, mitunter tödlichen Erfahrung.
Sie reden nicht darüber, welche Lebensfreude ein Leben in Freiheit und ohne Nachstellungen durch Menschen für die Opfer der "Pelzindustrie" gehabt hätte.
Und wenn sie schließlich davon reden, wie chic ein "Pelz" ist, dann zeigen sie, daß sie das Ersticken oder Erschlagen von "Pelztieren" - von empfindenden Lebewesen - als etwas Schönes ansehen: Die wahre Bedeutung von Tod-chic?!
Es liegt an uns, immer wieder auf den tatsächlichen Preis eines "Pelzes" aufmerksam zu machen, an all die Tiere zu erinnern, die für den "Pelzhandel" umgebracht worden sind, und all denjenigen beizustehen, die heute weltweit mit Fallen verfolgt oder in Farmen eingesperrt werden.
Es liegt an uns, unsere Trauer zu zeigen, in Wut umzuwandeln und mit Herz und Seele dafür zu kämpfen, daß der "Pelzhandel" endlich zu einem Verbrechen aus der Vergangenheit wird. Wer - wenn nicht wir?!
Es liegt an uns, aufzustehen und beharrlich - bis zu dem Tag an dem kein Tier mehr für "Pelz" sein Leben verliert - zu sagen: " 'Pelz' ist Mord!, 'Pelz' ist Terror!, 'Pelz' ist Gewalt!".
Wir sind diejenigen, die handeln müssen, um das Mordsgeschäft zu stoppen. Wann - wenn nicht jetzt?!
Laßt es uns deutlich machen, daß wir keinen Frieden mit dem "Pelzhandel" schließen werden! Nie!